Katholische Pfarrei Romanshorn
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Archiv des St. Galler Tagblatts vom Donnerstag, 25. Februar 1999

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Solidarität schafft Arbeit

Gemeinsamer Beginn der Aktion «Fastenopfer» und «Brot für alle»

Gesamtschweizerisch laden die Hilfswerke «Fastenopfer» und «Brot für alle» miteinander ein zur Aktion «Solidarität schafft Arbeit». In Romanshorn sind beide Kirchgemeinden für ökumenische Veranstaltungen besorgt.

markus bösch

Getragen wird die diesjährige Fastenaktion von den drei Hilfswerken «Fastenopfer» (katholisch), «Brot für alle» (reformiert) und «Partner sein» (christkatholisch). Dabei wird die Botschaft vertreten: Arbeit, Existenzsicherung und Würde für alle.

Agenda verteilt

Eine Agenda soll während diesen Wochen bis Ostern begleiten, vertiefende Beispiele und Projekte vorstellen: «Wir haben sie an alle katholischen Kirchbürgerinnen und Kirchbürger verteilen lassen, weil wir auch nicht regelmässige Kirchgänger in die Aktion einbinden wollen», erläuterte Gemeindeleiterin Gabriele Zimmermann. «Wir möchten damit den Menschen Möglichkeiten in die Hand geben, etwas zu tun.» Es gehe letztlich auch um sinnvolles, gelungenes Leben. Sicher sei der Aufwand des Verteilens gross, man sei gespannt auf Reaktionen. «Vielleicht wird die Agenda dereinst allen Einwohnern von Romanshorn abgegeben», wünscht sich Zimmermann. Die Evangelische Kirchgemeinde legt die Agenda in beiden Kirchen und im Kirchgemeindehaus auf.

Theater, Gottesdienst

Am Dienstag spielte zum Auftakt der Fastenaktion die Theatergruppe «Paprika edelsüss» in der evangelischen Kirche zum Thema «Arbeit». An den gleichen Ort laden die beiden Kirchgemeinden am Sonntag, 28. Februar, zum ökumenischen Familiengottesdienst um 9.30 Uhr ein: Die Pfarrer Toni Bühlmann und Harald Greve gestalten mit Schülerinnen und Schülern der Oberstufe diese Feier zum Thema: «Welt an der Arbeit - Arbeit an der Welt».

Fastenwoche

Am Samstag, 27. Februar, informiert Evangelisch Romanshorn am Suppentag einmal mehr über ihr mehrjähriges Projekt Tomohon in Indonesien. Die Pfarrei St.Johannes ihrerseits macht mit zwei Veranstaltungen mit ihrem Projekt bekannt: Am 12. März erzählt Joseph Mutanga Kalamba über «das Leben und Überleben im kongolesischen Regenwald». Dabei (und am Suppentag vom 20./21. März) wird über die Katechetenausbildung im Norden von Kongo informiert.Mit einer Fastenwoche vom 21. bis 28. März soll das Verhalten zu Nahrung, Ess- und Konsumgewohnheiten überdacht werden. Unter der Leitung von Marlyse Landau und Kurt Riederer treffen sich die Interessierten jeweils am Abend zu Gedankenaustausch, Atemübungen und Meditation. Morgen Freitag, 26. Februar, fin- det um 20 Uhr im Pfarreiheim ein Orientierungsabend statt.

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