Katholische Pfarrei Romanshorn
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Archiv des St. Galler Tagblatts vom Freitag, 10. März 2000

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Ökumenisches Time-out

Kirchgemeinden bieten reichhaltiges Angebot

Ökumene wird zwischen Fasnacht und Ostern auf lokaler Ebene gross geschrieben: Alle Romanshorner Kirchbürger erhalten die Agenda von Fastenopfer und Brot für alle.

Markus Bösch

Romanshorn. Im kirchlichen Verständnis ist die Fastenzeit eine Gelegenheit zur Besinnung: Mit dem diesjährigen Motto «Time out» laden die Hilfswerke «Fastenopfer» und «Brot für alle» dazu ein, sich Gedanken zu machen: Wo stehe ich? Wie leben wir zusammen? Was können wir für Gerechtigkeit, Frieden und Schöpfungsbewahrung tun?

Anregen zum Nachdenken

«In diesem Jahr haben wir die Aktion bewusst eng zusammen geplant, auch um deutlich zu machen, dass auf dem Missionsgebiet die konfessionellen Grenzen keine Rolle spielen sollen. Mission als Aufgabe einer Kirchgemeinde heisst im heutigen Verständnis auch die Ausübung der praktischen Nächstenliebe am 'geringen Bruder'», erklärt Pfarrer Harald Greve. So versenden die evangelische Kirchgemeinde und das katholische Pfarramt die Agenda der Hilfswerke mit ihren nachdenklichen Anregungen an die Haushalte. Schliesslich arbeiten auch «Fastenopfer» und «Brot für alle» (sowie das christkatholische «Partner sein») zusammen.

Puppentheater aus Bolivien

«Gleichzeitig laden wir zu verschiedenen Anlässen ein», sagt Gemeindeleiterin Gabi Zimmermann. Die Veranstaltungen im ökumenischen Geist sind zahlreich: Orgelmeditation (12.3.), Feierabendbesinnungen (jeweils dienstags ab 14.3.), Suppentage (18.3. im Kirchgemeindehaus, 2.4. im Pfarreisaal), ein bolivianisches Puppentheater (18.3.), ein Familiengottesdienst (26.3.), Abendgebet (29.3.) oder die Time-out- Fastenwoche (26.3. bis 2.4.). Den Abschluss bilden die Gottesdienste während der Ostertage.Beim heutigen Tempo der (weltweiten) Veränderungen sei es geradezu überlebensnotwendig, Pausen des Nachdenkens einzuschalten, so Gabi Zimmermann. «Im Rahmen unseres Auftrages, Engagement für die Schwächsten, unterstützen wir ein Ausbildungsprogramm in Guatemala, das armen Bauern hilft.» Harald Greve: «Wir wollen eine Besinnungspause einlegen, und über den Umgang mit dem Nächsten, mit den Armen nachdenken, auch über unsere Rollen, die wir dabei spielen. Mit unseren Beiträgen ist es möglich, die Gesundheitsvorsorge im ländlichen Indonesien wesentlich zu verbessern.»

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