Katholische Pfarrei Romanshorn
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Archiv des St. Galler Tagblatts vom Montag, 21. August 2000

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In der Stille des Waldes nah sein bei Gott

Rund 200 katholische Kirchbürger erlebten am Sonntag einen stimmigen, offen gestalteten Gottesdienst im Wald. «Der Baum ist ein Sinbild für den Menschen», meinte Pfarrer Toni Bühlmann.

christa Kamm-SAger

Romanshorn. «Wir sind hier umrahmt von ganz verschiedenen Bäumen; schlanken, kräftigen, älteren und jüngeren», sinnierte Pfarrer Toni Bühlmann zu Beginn des Waldgottesdienstes der Katholischen Kirchgemeinde. Es gebe sehr viele Sprichwörter zum Thema Baum und auch sehr viele Bibelstellen dazu.

Musik und Vogelgezwitscher

Umrahmt wurde der naturnahe und kinderfreundliche Gottesdienst vom Musikverein unter der Leitung von Roger Ender und dem Vogelgezwitscher der gefiederten Waldbewohner. Die Geschichte vom knorrigen Bäumchen, das mit seinem Schicksal haderte, an einer fruchtlosen, ungeschützen Felswand wachsen zu müssen, regte die Gottesdienstbesucher dazu an, über die eigenen Wurzeln, die eigenen Besonderheiten nachzudenken. Dem Bäumchen in der Geschichte von Nicole Wiegand gelang es schliesslich, das Positive seiner Situation zu erkennen: Als einziger Baum weit und breit hatte es eine wunderbare Aussicht über das ganze Tal.

Freie Fürbitten

Offen äusserten einige Gottesdienstbesucher ihre persönlichen Gedanken zu dieser Geschichte und frei und spontan formulierten die Leute auch ihre Fürbitten: «Wir bitten für alle, die vor grossen Entscheidungen stehen, für alle die krank im Bett liegen müssen, wir bitten für den Wald, dass er uns ohne Autobahn erhalten bleibt und für alle, die im Beruf grosse Belastungen ertragen müssen.» Der Nähe schaffende Gottesdienst fand seinen Ausklang bei gemütlichem Picknicken im Schatten.

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