Katholische Pfarrei Romanshorn
Details zu den einzelnen Fotos? - Klicken Sie darauf!
Pfarramt+Kontakt+Adressen Pfarramt + Kontakt + AdressenSitemap SitemapImpressum Impressum

Archiv des St. Galler Tagblatts vom Donnerstag, 28. September 2000

Zum Medienspiegel / Zum Originalartikel

Meditiert - zu Texten und Orgelklang

Die 10. Orgelmeditation in der katholischen Pfarrkirche Romanshorn stand unter dem Motto «Und Gott sah, dass es gut war».

FRED SALLENBACH

ROMANSHORN. Martin Gan-tenbein hatte für die 10. Orgelmeditation Orgelwerke deutscher und französischer Komponisten gewählt. Dazwischen las Gabriele Zimmermann, die kürzlich am Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag am ökumenischen Gottesdienst in der vollbesetzten evangelischen Kirche mitgewirkt hatte, mit deutlicher Diktion Texte zum Nachdenken.

Für eine «besinnliche Feier am Sonntagabend» hatte Gabriele Zimmermann Texte vorwiegend bekannter, teils lebender, teils verstorbener Autorinnen und Autoren ausgewählt. Der einstimmenden Schöpfungsgeschichte «Und Gott sah, dass es gut war...», folgten Texte von Frederik Hetmann, Nelly Sachs, Johnson Gnanabaranam, Jürg Zink und Hildegard von Bingen. Sinntiefe Texte, die Gemüt und Geist ansprachen, im Dunkel des Gotteshauses konzentriert aufgenommen wurden und zu eigenem Gedanken anregten.Dazu hatte Martin Gantenbein passende Orgelmusik aus dem Barock, aus dem 19. und 20. Jahrhundert gestellt: die Ciacona des norddeutschen Orgel- und Kantatenmeisters Dietrich Buxtehude, Thema und Variationen von Hugo Distler, der durch seine Orgel- und Chorwerke der evangelischen Kirchenmusik wesentliche Impulse gegeben hat, sowie drei Sonatensätze des Spätromantikers Felix Aléxandre Guilmant, der vorwiegend für die Orgel geschrieben hat. Französische Orgelmusik erklang auch mit dem Lento von Aléxandre Pierre Doëly, der von 1785 bis 1858 gelebt und über 300 Werke, darunter zahlreiche Orgelstücke, komponiert hat.

Zum Medienspiegel / Zum Originalartikel

Homepage St. Galler Tagblatt