Katholische Pfarrei Romanshorn
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Archiv des St. Galler Tagblatts vom Donnerstag, 3. Juli 1997

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Zwei Schweinchen im Pfarrhaus-Garten

«Wie Johannes auf dem Weg sein» - Fest zu Ehren des Kirchenpatrons und zwei Priesterjubiläen

Das Johannisfest der katholischen Pfarrei Romanshorn hatte in diesem Jahr eine besondere Note. Zu Ehren kam nicht nur der Kirchenpatron, sondern auch die Priester Paul Mäder und Toni Bühlmann, die vor 60 und 25 Jahren geweiht wurden. Zwei Minipig-Schweinchen sorgten für Heiterkeit bei der Geschenkübergabe.

* Pia Zweili

«Wie Johannes auf dem Weg sein»: Im Zentrum des festlich gestalteten Gottesdienstes stand die Geschichte Johannes des Täufers, der die Juden vor 2000 Jahren zur Besinnung und Umkehr aufgerufen und sich als Vorläufer in den Dienst von Jesus gestellt hatte.
Gemeindeleiterin Gabi Zimmermann verglich in der Predigt das Leben von Johannes und Jesus und zeigte die Unterschiede auf. Christen seien immer noch wie Johannes aufgerufen, Wegbereiter für Christus zu sein. Zu Ehren des Kirchenpatrons sang der Kirchenchor zeitgenössische, liturgische Lieder von Iso Rechsteiner, die dem Wegthema musikalisch entsprachen.

Priesterjubiläen

Der Chor sang auch zu Ehren von Paul Mäder und Toni Bühlmann, die den 60. beziehungsweise den 25. Erinnerungstag an die Priesterweihe feiern konnten.Paul Mäder, langjähriger Pfarrer in Romanshorn, konnte trotz körperlicher Beschwerden am Gottesdienst teilnehmen und persönlich die Würdigung und Glückwünsche durch Anton Hopp, ehemals Kaplan bei Pfarrer Mäder, Toni Bühlmann und Pfarreiangehörige entgegennehmen.Das Geburtsfest des Johannes wird zur Sommer-Sonnenwende gefeiert. Gabi Zimmermann beschrieb Bräuche alemannisch-heidnischen Ursprungs, die mit der Zeit eine christliche Prägung erhielten. Die nächtliche Feuerwache, die in Romanshorn traditionsgemäss am Johannisfest gehalten wird, sei ein Zeichen dafür, als Gemeinde unterwegs zu sein und gemeinsam dafür Verantwortung zu tragen, dass das «Feuer des Glaubens» weiterleuchte.Zum Abschluss des Gottesdienstes versammelte sich die Gemeinde vor der Kirche, wo mit dem Licht der Osterkerze das Feuer entzündet wurde.

Neue Bewohner im Garten

Beim anschliessenden Apéro benützten Kirchenvorsteherschaft und Pfarreirat die Gelegenheit, Toni Bühlmann zu seinem silbernen Berufs- jubiläum zu gratulieren und ihm «handfeste» Geschenke mit auf den weiteren Weg zu geben.Pfarreirats-Präsident Florian Suter überreichte dem Hobbygärtner eine Garette und Gartenwerkzeuge und liess durchblicken, dass zur Arbeit im «Acker Gottes» gewisse Parallelen hergestellt werden können.Vor den Augen aller Anwesenden entpuppte sich das Geschenk in der Kiste als tierische Überraschung im Doppelpack: Pfarrer Toni Bühlmann ist ab sofort Besitzer von zwei weiblichen, noch namenlosen «Mini-Pig»-Schweinchen, die nach anfänglichem Widerstand im bereits vorbereiteten Gehege samt neuem Stall auf Erkundungstour gingen und für allgemeine Erheiterung sorgten.

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