Katholische Pfarrei Romanshorn
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Archiv des St. Galler Tagblatts vom Donnerstag, 24. Juli 1997

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Allrounder wird neuer Mesmer

Auf Beat Bortis folgt Martin Hengartner - Wechsel bei der Katholischen Kirchgemeinde Romanshorn

Die Katholische Kirchgemeinde in Romanshorn hat in Martin Hengartner aus Amriswil den neuen Mesmer gefunden. Er tritt am 1. August die Nachfolge von Beat Bortis an, der Ende August in Pension geht. Hengartner ist ein Allrounder dank seines handwerklichen Geschicks in verschiedensten Sparten.

* margrit studerus

Ende August erreicht Mesmer Beat Bortis das Pensionsalter. Er trat die Stelle in der katholischen Pfarrei Romanshorn am 1. Mai 1984 an. Neben seinen Arbeiten in der Sakristei war er gleichzeitig für die Kirchen-Liegenschaften als Mesmer und Abwart für die alte Kirche zuständig. Dabei wurde er tatkräftig unterstützt von seiner Frau Theres. Mit seinem handwerklichen Geschick löste er manche knifflige Aufgabe, wobei er so die technischen Anlagen jederzeit zum Funktionieren brachte.
Der schöne Kirchenschmuck wurde von allen immer sehr geschätzt. Die Renovation der katholischen Kirche brachte Beat Bortis nicht nur grosse Mehrarbeit, sondern sie stellte an ihn auch grosse Anforderungen in bezug auf Flexibilität und neue Arbeitseinteilung.

Dank für Arbeit

Gegen Ende seiner aktiven Tätigkeit hatte Beat Bortis vermehrt mit Rückenschmerzen zu kämpfen, so dass er sich gezwungen sah, sein Arbeitspensum zu reduzieren. Seinem Wunsch entsprechend bezieht er seine Ferien am Ende seiner Arbeitszeit. So wird er Ende Juli seinen letzten Arbeitstag haben. Für die grosse Arbeit, die vielfach im Stillen und unauffällig erfolgte, dankt die katholische Kirchenvorsteherschaft Beat Bortis sowie seiner Frau Theres und wünscht beiden für den nächsten Lebensabschnitt beste Gesundheit.

Der neue Mesmer

Mit Martin Hengartner konnte eine Person für die Stelle gefunden werden, die schon seit der Kindheit eng mit dem kirchlichen Dienst verbunden ist. Bereits in jungen Jahren führte er im Mittelthurgau das Ministrantenamt aus. Nebst den örtlichen Jugendgruppen engagierte er sich auch bei der kantonalen Jugendseelsorge und der schweizerischen katholischen Jugendbewegung und besuchte später den Katechetenkurs. Sein Engagement beschränkte sich jedoch nicht nur auf die kirchlichen Belange. Er arbeitete auch in der psychiatrischen Abteilung am Kantonsspital Münsterlingen und als Leiter der mechanischen Schreinerei in einer Behindertenwerkstatt.Auch im ursprünglich erlernten Beruf als Schreiner bildete er sich stets weiter. Sein handwerkliches Geschick in den verschiedensten Sparten machten ihn zum Allrounder, was eine ideale Voraussetzung für die Stelle als Mesmer der Pfarrei Johannes der Täufer ist. Seine Ehefrau Beatrice besuchte ebenfalls den Katechetenkurs in Weinfelden. Zurzeit erteilt sie Religionsunterricht an der Unterstufe in Amriswil und Sommeri. Den Unterricht in Amriswil wird sie auf Ende des Schuljahrs 1997/98 aufgegeben. Zusammen mit der Tochter und den beiden Söhnen wird das Ehepaar Hengartner im Oktober in das Mesmerhaus einziehen.

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