Katholische Pfarrei Romanshorn
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Archiv des St. Galler Tagblatts vom Dienstag, 5. August 1997

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Auch der Herrgott ist fürs Energiesparen

Umweltschutz wird auch in Kirchgemeinden und Pfarreien ein Thema. Die Arbeitsgemeinschaft «Kirche und Umwelt - ÖKU» sorgt seit vier Jahren mit der Aktion «Schöpfungszeit» dafür. In Romanshorn sind Gottesdienste und Veranstaltungen geplant, die zum «wachen hören auf die Schöpfung» hinführen wollen.

* markus bÖsch

Die Schöpfungszeit ist eine im Kirchenjahr sich jährlich wiederholende Zeit, die mit dem Tag der Schöpfung am 1. September beginnt und mit den Erntedankfeiern gegen Ende des Monats ihr Ende findet. Analog zur Advents- und Fastenzeit möchte die ÖKU einen dritten Schwerpunkt mit einem umweltrelevanten Thema im Kirchenjahr anregen.

Natur ist Schöpfung

Die Besinnung auf unsere Mitwelt als Gottes Schöpfung und unsere Verantwortung ihr gegenüber soll im Zentrum stehen. 1997 heisst das Thema: «Klima der Hoffnung - Leben mit mehr Stil und weniger Energie».In Romanshorn ist eine vierköpfige Arbeitsgruppe daran, vor allem ökumenische Angebote vorzubereiten. «Für mich heisst das ganz konkret: Mobilität zu hinterfragen und wenn immer möglich öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen», erklärt Paul Zimmerli von der Arbeitsgruppe.

Gemeinsam handeln

Für Karl Zimmermann wird ebenfalls mit der Wahl des Verkehrsmittels ein «Leben mit mehr Stil und weniger Energie» konkret und: «Innerhalb dieser und anderer, auch kirchlicher Aktionen merke ich, wie mir der gemeinschaftliche Aspekt wichtig ist».

Ökumenischer Bettag

Kirchliche Feiern wollen nun nicht vorab ein umweltpolitisches Programm entwickeln, sondern wollen hinführen zum «wachen Hören auf die Schöpfung». Zwei ökumenische Gottesdienste sind in Romanshorn geplant: Am Bettag, 21. September, laden beide Kirchgemeinden in die evangelische Kirche ein. Am Mittwoch, 10. September, widmet sich das Abendgebet in der Alten Kirche um 19.30 Uhr dem Thema der Schöpfungszeit.

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