Katholische Pfarrei Romanshorn
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Archiv des St. Galler Tagblatts vom Freitag, 22. Juni 2001

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Diskussion um Projekt Höchner

Katholiken sagen Ja zur Verwendung des Überschusses

Die katholischen Kirchbürger aus Romanshorn stimmten dem Projektierungskredit für einen all-fälligen Umbau der Höchner-Liegenschaft zu. Die Verwendung des Rechnungsüberschusses2000 blieb unbestritten.

MARKUS BÖSCH

«Zimmer für Sitzungen, für Aktivitäten von Erwachsenenbildung und Jugendarbeit, Räume für Religionsunterricht und zur Begegnung: Mit dem angemeldeten Bedarf lässt sich ein Umbau der Liegenschaft Höchner rechtfertigen. Zudem könnten und sollten solche Räume auch extern und anderweitig (ausserhalb der kirchgemeindlichen Bedürfnisse) benutzbar sein - zumindest in einer mittelfristigen Perspektive», informierte Kirchenvorsteher Cyrill Bischof an der Rechnungsabnahme von katholisch Romanshorn.

Kostenrahmen rund 1 Mio.

Auf kritisches Nachfragen sagten er und Präsident Karl Fässler, dass eventuelle Altlasten durch den vorhergegangenen Betrieb und deren Beseitigung in Betracht gezogen würden. In einer Voranalyse sei der Kostenrahmen abgesteckt worden, der bei 1 bis 1,5 Mio. Franken liege. Auch der Vergleich mit einem Neubau sei gerechnet worden. Das ganze Vorhaben solle ohne zusätzliche Verschuldung umzusetzen sein. In spätestens einem Jahr sei ein Projekt vorstellungsreif. Ein Jahr später könnte das umgebaute Gebäude bezugsbereit sein. Die Kirchbürger stimmten diesem und anderen Begehren der Vorsteherschaft schliesslich zu: Auch die nötige Renovation der Liegenschaft an der Kirchgasse 7 kann in Angriff genommen werden. Auf einen Antrag hin werden je 5000 Franken an die Hilfswerke Fasten-opfer und «Brücke - le pont» (getragen von der KAB) verteilt. Möglich gemacht hatte dies alles ein positiver Rechnungsabschluss von insgesamt 156 452 Franken, entstanden durch Steuereingänge, die über den Erwartungen lagen, und Anstrengungen aller in der Pfarrei Tätigen, wie Karl Fässler betonte.

Kündigung und Abschied

Nach der Kündigung des Vertrags mit Gärtner Britt werden Grabunterhalt, Friedhofpflege und das Pachtland neu allenfalls getrennt vergeben. Nach ihrer 35-jährigen Arbeit als Katechetin und zahlreichen weiteren Tätigkeiten wurde Annemarie Krucker mit einem langen Applaus verabschiedet. Nach dem Rücktritt von Martin Gantenbein und dem reduzierten Einsatz von Kurt Hasler ist die Pfarrei in Sachen Orgeldienst in einer Überbrückungsphase.Am Mittwochabend gab Karl Fässler seinen Rücktritt als Präsident auf Ende 2002 bekannt: Während zwölf Jahren hat er dann die Kirchgemeinde geleitet.

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