Katholische Pfarrei Romanshorn
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Archiv des St. Galler Tagblatts vom Donnerstag, 27. September 2001

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Gute Nachbarschaft

Gedankenaustausch der beiden Landeskirchen in Romanshorn

Katholische Kirchenvorsteherschaft und Pfarreirat trafen sich kürzlich mit der evangelischen Kirchenvorsteherschaft Romanshorn-Salmsach zum traditionellen jährlichen Gedankenaustausch.

Am gemeinsamen Gedankenaustausch zeigten sich viele Gemeinsamkeiten in den anstehenden Problemen.
Gastgeber war dieses Jahr die evangelische Kirchgemeinde. Marianne Ribi, Präsidentin der evangelischen Kirchgemeinde Romanshorn-Salmsach, führte zu Beginn die beiden Behörden stolz durch den Neubau «An der Kirchhalde» der evangelischen Kirchgemeinde. Der Bau steht kurz vor seiner Vollendung, und die katholischen Kirchenbehörden bekamen damit einen exklusiven Einblick.In der anschliessenden Sitzung orientierten sich die Behörden unter Leitung von Marianne Ribi und Karl Fässler, Präsident der katholischen Kirchenvorsteherschaft, über Veränderungen im Personal- und im Verwaltungsbereich. Im Vordergrund standen laufende Unternehmungen im Gemeindeleben. Dabei zeigte sich, dass beide Behörden dem Trend der Zeit Rechnung tragen und vermehrt zeitlich und thematisch begrenzte Projekte anbieten oder anbieten wollen.

Mehr kurze Engagements

Erfahrungen zeigen, dass viele Leute sich für ein längerfristiges Engagement nur noch schwer motivieren lassen, wohl aber für eine kurze und überblickbare Zeit.Im Bereich der Jugendarbeit hat die katholische Kirchgemeinde bereits gute Erfahrungen gemacht. Die Reformierten haben eben erst beschlossen, ab dem kommenden Jahr den immer weniger besuchten ständigen Jugendchor durch Chorprojekte abzulösen. Auf Interesse stiessen auch die Bemühungen des katholischen Pfarreirates im Bereich der Integration von Ausländern. Hier ist eine gewisse Zusammenarbeit vorstellbar, beschlossen wurde jedoch noch nichts.

Zusammensitzen

Eigentliche Probleme im Zusammenleben der beiden Gemeinden bestehen nicht. Die anstehenden Fragen werden in Subgremien laufend geregelt, wo die Kooperation meist bestens funktioniert. Das unverkrampfte Einvernehmen bestätigte sich auch beim abschliessenden Imbiss in der Gemeindestube des Kirchgemeindehauses.Das Datum für die nächste Sitzung im kommenden Jahr wurde denn auch bereits wieder festgelegt. Gastgeberin wird dann wieder die katholische Vorsteherschaft sein.

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