Katholische Pfarrei Romanshorn
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Archiv des St. Galler Tagblatts vom Freitag, 15. Februar 2002

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Viele Stimmen, eine Welt: Diverse Aktionen

Mit einem gemeinsamen Familiengottesdienst wird die diesjährige Aktion der Hilfswerke Fastenopfer und Brot für alle in Romanshorn eröffnet.

Mit Suppentagen, Film- und Vortragsabenden und Agenda laden Katholiken und Reformierte ein, sich Gedanken zu machen zum Thema «Viele Stimmen, eine Welt».

Agenda überreicht

«Nie wurde mehr geredet, informiert, gesendet, gehört als heute. Und vielleicht gab es auch nie so viel Ungesagtes», schreiben Gemeindeleiterin Gabi Zimmermann und Pfarreirat Francesco Villa in ihrem Brief an die Romanshorner Katholiken. Pfarrer Hannes Dütschler und Kirchenvorsteher Ruedi Sonderegger ihrerseits bezeichnen das diesjährige Motto der Aktion «Viele Stimmen - eine Welt» als Gelegenheit, Interessantes, Aufrüttelndes, Alltägliches von Menschen zu erfahren, die in einer ganz anderen Welt leben. «Beide Kirchgemeinden überreichen ihren Kirchgemeindeangehörigen eine Agenda, die helfen soll, «zur Passions- und Vorosterzeit täglich diese anderen Stimmen zu hören». Auch weitere Veranstaltungen werden von beiden örtlichen Landeskirchen gemeinsam angeboten und durchgeführt: Der ökumenische Familiengottesdienst am kommenden Sonntag, 17. Februar (10.15 Uhr, kath. Kirche), wird von Gabi Zimmermann und Hannes Dütschler geleitet, mitgestaltet von Schülern. Am 7. März wird um 20 Uhr im evangelischen Kirchgemeindehaus mit dem Film «Seine Waffe war die Wahrheit» ein Porträt des Erzbischofs Oscar Romero gezeigt. Zwei Wochen später ist der Ökonom Carlo Knöpfel Gast im Pfarreiheim: Am 22. März spricht er zum Thema «Der flexibilisierte Mensch» über neue Freiheiten und neue Abhängigkeiten, auch über prekäre Arbeitsverhältnisse in der Schweiz. Meditative Kreistänze, jeweils an den Montagabenden im März und eine Fastenwoche mit Körper- und Atemübungen vom 10. bis 16. März geben dem abwechslungsreichen Programm Tiefe und Ruhe.

Schule in Eritrea und Ägypten

Am Suppentag vom 16. Februar wird ab 13 Uhr im evangelischen Kirchgemeindehaus das neue Projekt der evangelischen Kirchgemeinde vorgestellt: «Wir unterstützen in Eritrea die Primar- und Sekundarschule in Adi Quala», sagt Pfarrer Hannes Dütschler. «Diese Schule, von einem Schweizer aufgebaut, wird heute von über 1000 Kindern besucht. Neben Schul- und Bibelunterricht wird grosser Wert auf Praxis wie Handarbeit, Gartenbau und Gebäudeunterhalt gelegt.» Auch die Katholiken haben für die kommenden drei Jahre ein neues Projekt ausgewählt. Franco Villa stellt es am Wochenende vom 23./24. Februar in den Gottesdiensten vor: «Wir unterstützen christliche Schulen in Oberägypten, die offen sind für christliche und muslimische Kinder, vor allem Mädchen. Umweltschutz und Friedenserziehung gehören hier zum Alltag.»

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