Katholische Pfarrei Romanshorn
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Archiv des St. Galler Tagblatts vom Dienstag, 2. April 2002

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Gott steht zum Menschen»

Feierliche Ostergottesdienste in Romanshorn

Die österlichen Gottesdienste in Romanshorn wurden zu eindrücklichen Feierstunden und Höhepunkten innerhalb des Kirchenjahres.

Markus Bösch

Im evangelischen Karfreitagsgottesdienst machte sich Pfarrer Adolf Lemke Gedanken zur Kreuzigung Jesu: «Auch wenn zu viele Kreuze, diese Zeichen der Ohn-Macht, stumpf machen können - das Alleinsein im Tod wird von Jesus in die Welt hinausgeschrien. Hören wir heute solche Schreie von verlassenen Menschen?» Und da hinein müssten wir uns fragen lassen: Wie lange dürfen Menschen leben? Darf Leiden verkürzt werden? «Doch», so Lemke, «andere leiden lassen ist unmenschlich, verfolgen, foltern, ermorden ist vom Bösen.» Jesus habe sich in grösster Gottverlassenheit gefunden und sei trotzdem einverstanden gewesen mit der Absicht Gottes.
Der Romanshorner Kirchenchor unter der Leitung von Stephan Britt umrahmte die Feier mit Werken von Bach, Lotti und Dedekind, unterstützt von Martina Esslinger (Alt), Bettina Scott (Violoncello) und Tabea Schöll (Orgel). Zwei Tage später im katholischen Ostergottesdienst sprach Gemeindeleiterin Gabi Zimmermann von der Auferstehung als dieser unverfügbaren Erfahrung, bei der jedes Wort dahinter zurückbleibt. Wer das erlebe, müsse es weitergeben, «wir heute wie damals die Frauen». Gabi Zimmermann weiter: «Was bringt uns dazu, Gott zu suchen und zu finden, unsere Erfahrungen an dem zu messen, was Jesus gelebt und gelehrt hat? Damit wir das Leben finden und nicht verlieren.» Musikalisch ausgedrückt wurde die Osterbotschaft mit der G-Dur-Messe von Franz Schubert und zwei Kirchensonaten von W. A. Mozart, vorgetragen von Solisten, Instrumentalisten und dem Kirchenchor.

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