Katholische Pfarrei Romanshorn
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Archiv des St. Galler Tagblatts vom Montag, 20. Januar 2003

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Zur Heimat werden

Grosser Tag für Chrischona-Gemeinde Romanshorn: Einweihung des Zentrums Rebgarten

Was lange währte, wurde am vergangenen Wochenende offiziell seiner Bestimmung übergeben: Die Öffentlichkeit erhielt Einblick in das neue Begegnungszentrum und die Gemeindearbeit der Chrischona Romanshorn.

Markus Bösch

Nachdem vor elf Jahren das Land gekauft worden war, sich dann vier Architekten am Wettbewerb beteiligt hatten, wurde schliesslich das Projekt des Zürchers Werner H. Kunz ausgewählt. Das war 1995. «Fünf Jahre später hatte sich die Gemeindesituation noch einmal verändert und damit auch das Projekt in seinem äusseren, eher konventionellen Erscheinungsbild», blickt Baukommissionspräsident Kurt Fatzer zurück.

Mehrzweck-Charakter

Zusammen mit Johann Alberts, Fritz Forster, Martin Müller, Roland Karrer und Hanni Zeller bildete Kurt Fatzer die Baukommission. «Es war eine gute Zusammenarbeit zwischen uns und dem Architekten», so Fatzer. Einiges sei noch kurz vor Baubeginn im Januar 2001 entschieden worden. Beispielsweise, dass der Jugendtreff ebenfalls ausgebaut werde - und die Jugendlichen ihre Ideen einbringen und verwirklichen konnten. Der Bau sollte einen Mehrzweck-Charakter erhalten, für verschiedenste Veranstaltungen offen sein - darum seien die Räumlichkeiten mit zahlreichen Schiebewänden flexibel gestaltet worden. «Das Vierfarben-Konzept will Pfiffigkeit und Jugendlichkeit ausstrahlen. Und mit den technischen Möglichkeiten wird in die Zukunft gedacht», erklärte Fatzer.

Identifikation

Bemerkenswert sei auch die angenehme Atmosphäre während der Bauzeit gewesen: Von einigen Handwerkern hätten sie entsprechende Rückmeldungen erhalten. Die Identifikation der örtlichen Chrischona-Gemeinde mit diesem Bauwerk sei selbstverständlich gross, denn ein Grossteil der Kosten von 6,1 Mio. Franken sei durch Spenden (und Eigenleistungen am Bau) zusammengekommen. Am Samstag konnte sich die Öffentlichkeit ein Bild machen vom grosszügigen Saal im Erdgeschoss und den zahlreichen Räumlichkeiten im Untergeschoss: Hunderte folgten der Einladung und hatten auch Einblick in die Gemeindearbeit dieser evangelischen Freikirche. Prediger Johann Alberts: «Jetzt sind wir unter einem Dach vereinigt, das für Junge und Alte zu einem Stück Heimat werden soll.» Viele Kinder, Jugendliche, Familien und Senioren zählen zur ChrischonaGemeinde. Sie werden durch zwei Prediger, einen teilzeitlichen Jugendarbeiter und gegen 100 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betreut und begleitet.

Bereicherung

Mit Gemeindegliedern, Ehemaligen und zahlreichen Gästen wurde am Sonntag gefeiert: Im festlichen Gottesdienst wies René Winkler, Leiter der Chrischona-Gemeindearbeit, darauf hin, dass letztlich alles an Gott und Jesus hängt. Auch heute müsse jedem Menschen klar werden, dass die Kraft, auch für diesen Bau, nicht von uns, sondern von Gott selber komme.

Sich frei entfalten

Am Nachmittag waren Gruss- und Dankesworte angesagt: Im Namen des ökumenischen Pfarrertreffs übermittelte diese die katholische Gemeindeleiterin Gabi Zimmermann. «Mit dem Geschenk der Hainbuche (von der Expo) wollen wir zeigen, dass wir zum selben Stamm, zu Christus, gehören und uns als christliche Gemeinden gegenseitig bereichern. Im Namen des Romanshorner Gemeinderates gratulierte Peter Fischer und betonte, dass die christlichen Glaubensgemeinschaften ungeheuer viel im Stillen leisten: «Sie bieten inneren Halt, zeigen Wege zu Ruhe und Sicherheit.» Romanshorn könne stolz sein, dass die Chrischona hier gebaut habe und damit zeige, dass sich diese Gemeinschaft hier wohl fühle und sich frei entfalten könne.

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