Katholische Pfarrei Romanshorn
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Archiv des St. Galler Tagblatts vom Dienstag, 18. November 1997

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Kirche will ökologische Verantwortung wahrnehmen

Die Bewahrung der Schöpfung soll zum festen Bestandteil des kirchlichen Lebens werden: Die katholische Pfarrei Romanshorn will die Handlungsempfehlungen der zweiten ökumenischen Versammlung von Graz in die Tat umsetzen. Eine sechsköpfige Arbeitsgruppe untersucht den Ist-Zustand und erarbeitet Vorschläge für einen nachhaltigen Lebensstil.

Im Juni fand in Graz die zweite europäische, ökumenische Versammlung der Kirchen statt. Verschiedene Konfessionen und Denominationen fordern im Schlussdokument zum Handeln im Bereich der Okölogie auf. Unter anderem sollen auch Verantwortliche für Umweltfragen benannt werden, um dieses Anliegen wirksam werden zu lassen.

Ökologie konkret

Genau damit hat die katholische Pfarrei Romanshorn begonnen: Das neue Seelsorgeteam hat im März diese Idee in den Pfarreirat getragen. Eine Arbeitsgruppe soll das Thema der Schöpfungsbewahrung in den kirchlichen Alltag hineinbringen. Pastoralassistent Karl Zimmermann: «Die Pfarrei hat zahlreiche Liegenschaften und entsprechende Umgebungen zu unterhalten. Die ökumenische Arbeitsgemeinschaft 'Kirche und Umwelt' hat bereits vor Jahren angeregt, diese Aufgaben mit Bezug auf den ökologischen Hintergrund anzugehen. Wir wollen unsere Verantwortung wahrnehmen und aktiv werden.»

Ist-Zustand

Unterdessen hat sich eine sechsköpfige Arbeitsgruppe gebildet. In einem ersten Schritt werden relevante Bereiche aufgelistet und der Ist-Zustand festgehalten. Pfarreisekretär Max Amherd: «Im Bürobereich sind bereits Bemühungen festzustellen. So ist beispielsweise beidseitiges Kopieren angesagt, und wo möglich soll Recyclingpapier verwendet werden.» Karl Zimmermann: «Als Schritt in Richtung Kostenwahrheit beim Heizen werden für die Alte Kirche Energiezähler installiert. Auch sollen in Zukunft die Behälter der Opferkerzen - bisher aus PVC - aus Glas sein.»Die Arbeitsgruppe setzt sich aus folgenden Personen zusammen: Martin Hengartner, Max Amherd, Karl Zimmermann, Esther Rigling, Gregor Morandini und Markus Bösch.Fürs kommende Winterhalbjahr wird der Arbeitsschwerpunkt im Bereich Energie gesetzt: Heizung und Strom sollen unter die Lupe genommen werden.mb

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