Katholische Pfarrei Romanshorn
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Archiv des St. Galler Tagblatts vom Mittwoch, 19. November 1997

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Neue Kirchenschätze entdeckt

400 Personen fanden sich am Samstag zum Unterhaltungsabend der katholischen Pfarrei im grossen Bodansaal ein

Zum Unterhaltungsabend der katholischen Pfarrei fanden sich im Bodansaal 400 Personen ein, die unter der Leitung von Stöff Sutter ein heiteres, abendfüllendes Programm unter dem Motto «Sesam öffne dich» erlebten. Mit Tafelmusik, einer Sonderausgabe des «Pfarreiblättlis» und festlicher Dekoration wurden die Gäste schon beim Nachtessen verwöhnt.

* Pia Zweili

Den roten Faden durchs Programm bildete eine Schatzkiste. Gabi Zimmermann, die Gemeindeleiterin, konnte mit dem passenden Schlüssel öffnen und damit den darin verborgenen Schätzen ins Rampenlicht verhelfen.
Diese Kostbarkeiten entpuppten sich als Auftritte von Angehörigen der Pfarrei, die überraschten, verblüfften, zum Schmunzeln brachten und für glänzende Stimmung sorgten. Kinder und Eltern, die sich sonst bei der «Sunntagsfiir» treffen, sangen und zeigten mit liebevollen Requisiten das Lied von Gott, der die ganze Welt in Händen hält. Blauring und Jungwacht versetzten die Zuschauer, in Anlehnung an das Motto, an den Hof des Sultans Genius Talentus, wo der Tanz um den goldenen Schleier stattfand.

Musikalische Perlen

Eine ganze Reihe musikalischer Perlen prägten den Abend. Der Italienerchor vermochte vor allem mit «Kalinka» zu begeistern und ging nicht ohne Zugabe von der Bühne. Ein Kanon, vom Kirchenchor extra ausgedacht, warb auf orginelle Art für neue Sängerinnen und Sänger. «Die Zugaben würden jeden Dienstagabend gegeben, bei den Proben» fügte Stöff Sutter augenzwinkernd bei.

Neufassung eines Bauernbuben

Die Mitglieder der Katholischen Arbeiterbewegung (KAB), oft die guten Geister in der Pfarreiheimküche, erzählten mit einer Neufassung des Volkliedes «Es Buurebüebli» aus dem Pfarreialltag. Mit einem Song der frechen Girlband Tic Tac Toe setzten Ardita, Patricia und Arietta einen topmodernen Glitzerstein ins Programm.

Muppetshow

Das Zauberwort aus dem Orient sorgte auch dafür, dass aus einem verantwortungsvollen Pfarreiratspräsidenten der weltberühmte, frauenherzbetörende, stimmgewaltige Barbier vom spanischen Sevilla wurde.Ebenso beklatscht wurden die Doppelgänger von Seelsorger Toni Bühlmann, die zusammen mit Schweinchen-Damen einen Hit aus der Muppetshow boten. Unter den gelungenen Verkleidungen steckten Mütter und Väter, die zum Hüteteam der Pfarrei gehören.

Heimliche Stars

Zu heimlichen Stars des Abends wurden die Haustiere im Pfarrgarten. Sie tauchten als Plüschtier auf, oder in Anekdoten, grunzten durchs Natel oder störten den Geruchssinn der beiden Velotouristinnen (Pia Szalatnay und Vreni Schönbächler), die sich von Elfi Huggler in die Romanshorner Dorf- und Kirchenpolitik einweihen liessen.Nachdem die sportlichen und schlagfertigen Frauen von ihrem Pech in Chur berichtet hatten - Bischof Haas hätte sich nicht einmal fahrradtechnisch den Rücktritt erklären lassen - entschieden sie sich für einen Aufenthalt in Romanshorn und landeten auf der Suche nach dem Nachtleben - am Unterhaltungsabend der katholischen Pfarrei.

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