Katholische Pfarrei Romanshorn
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Archiv des St. Galler Tagblatts vom Dienstag, 10. Juni 2003

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Landes- und Freikirchen am gleichen Tisch

romanshorn. An einem Podium diskutierten Gemeindeleiter, Pfarrer und Prediger von fünf christlichen Kirchen über das Verbindende und über Unterschiede.

Markus Bösch

Angefangen hatte es mit der Bibelausstellung, seine Fortsetzung dann gefunden in Gesprächsveranstaltungen: Die beiden Landeskirchen und drei evangelische Freikirchen kamen in der vergangenen Woche zum Essen, Austausch und Podiumsgespräch zusammen. Dabei waren die Gemeindeleiter, Pfarrer und Prediger gefordert - auch vom Chrischona-Prediger Hartmut Burghoff, der die Gesprächsrunde mit Witz moderierte.

Feiern, reden, beten

Gemeinsamkeiten sollten im Mittelpunkt stehen, und bald stellte sich heraus, dass das gegenseitige Kennenlernen in den vergangenen zwei Jahren zwar begonnen hat, aber weitergehen muss. Gabi Zimmermann, Gemeindeleiterin der katholischen Pfarrei: «Unterdessen pflegen wir einen guten Kontakt, feiern und beten zusammen und bewegen uns aufeinander zu.» Die Bibel als das Fundament, der allen gemeinsame Auftrag, die Frohe Botschaft zu den Menschen zu bringen, das verbinde uns als Christen, sagten die Prediger der Chrischona (Johann Alberts), des Christuszentrums (Heiner Merk) und der Evangelisch-methodistischen Kirche (André Ottersberg). Während es zum Eintritt in die Freikirchen das Ablegen eines Glaubensbekenntnisses brauche, sei dies in der evangelischen Kirche nicht nötig, auch weil sie eine Vielfalt unter ihrem Dach vereine, so Hannes Dütschler.

Spenden

Unterschiede traten auch in der Frage der Taufe und bei der Finanzierung zutage: Im Christuszentrum ist die Erwachsenentaufe Grundlage für eine Mitgliedschaft, die Chrischona kennt diese seit geraumer Zeit, in den Landeskirchen ist die Kindertaufe ein Zeichen der Gottverbundenheit (evang.) oder ein Sakrament (kath.). Das Geld für den Betrieb der Gemeinden erhalten Reformierte und Katholiken durch das Erheben von Steuern, die Freikirchen durch Spenden.

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