Katholische Pfarrei Romanshorn
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Archiv des St. Galler Tagblatts vom Samstag, 19. Juli 2003

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«Die Abenteuerlust ausgelebt»

Schar aus Romanshorn genoss das Kantonallager - 30 Kinder kehren müde nach Hause

Illighausen. Als eine von 25 Scharen aus dem Thurgau nahm die Romanshorner Gruppe am Kantonallager teil. Die 30 Jugendlichen und ihre acht Betreuer fühlten sich auf ihrem Zeltplatz ausgesprochen wohl.

Christian Lohr

Gleich nach dem Schulferienbeginn zog es die Schar von Blauring und Jungwacht aus Romanshorn an den Waldrand bei Happerswil. Dort wurde ein kleines Zeltdorf aufgestellt mit Küche, WC, Dusche und gar einer Sauna. Und dies alles mit relativ einfachen Mitteln - viel Holz und wenig Metall. «Da wir bereits eine Woche vor dem Kantonslager hierher gekommen sind, ist die heimelige Umgebung sehr wichtig gewesen», blickt Präses Franco Villa zufrieden zurück. Bereits zum vierten Mal in einem Scharlager mit dabei ist die zwölfjährige Sabrina Himmelberger. Sie hat in den vergangenen Tagen viel Spass erlebt und es genossen, «am Feuer zu singen und ‹Bananenschoggi› zu essen.»Es sei viel kreativ gespielt worden, und «wir haben die Abenteuerlust mit spannenden Aktivitäten richtig ausgelebt.»

Seine Premiere erlebt hat der achtjährige Alex Iseli aus Uttwil. Am Anfang sei er schon etwas ängstlich gewesen, räumte er ein. «Doch jetzt bin ich voll dabei und finde es herrlich, Fussball und Volleyball zu spielen und den anderen Scharen bei der begehrten KaLa-Übung kräftig Eulen zu klauen.»

Wenig geschlafen

Für Manuel Bilgeri, den Leiter der Schar aus Romanshorn, ist das eigene Lager sehr positiv verlaufen: «Unser Ziel, als grosses Team mit den Kindern, Betreuern und den Kochkräften zu leben, ist aufgegangen.» Das Bewusstsein zu fördern, dass man nicht nur an sich denken soll, sondern auch den Gemeinschaftssinn erkenne, sei wirklich gelungen.

Umgang mit der Natur

«Die Kinder werden nun mit vielen Eindrücken und sicher zum Umfallen müde heimkehren. Denn geschlafen haben wir in dieser Zeltwelt angesichts des umfangreichen Angebots alle zu wenig.» Bilgeri ist überzeugt, dass die Jugendlichen es sehr geschätzt haben, aus breiten Betätigungsfeldern auswählen zu können. Dem Umgang mit der Natur ist viel Bedeutung beigemessen worden. Das Element Glaube hat auch die Schar aus dem Oberthurgau bei der Eröffnungsfeier aufgenommen.

Scharen sind zusammengerückt

Das Experiment Kantonallager 2003 ist geglückt. Zu kämpfen hatte man nur phasenweise mit der Hitze. Ansonsten dürfen die Verantwortlichen von Blauring und Jungwacht eine positive Bilanz ziehen. Was Gesamtchef Stephan Wälti neben der kooperativen Einstellung aller Scharen besonders beeindruckt hat, sind die gruppenübergreifenden Kontakte, die in dieser Woche stattgefunden haben. «Die Scharen sind näher zusammengerückt.» Ein nächstes KALA kann er sich durchaus vorstellen. Allerdings erst in zwei bis drei Jahren. (lo.)

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