Katholische Pfarrei Romanshorn
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Archiv des St.Galler Tagblatts vom Montag, 24. November 2003

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Die A- und B-Postel und das Christentum

Pfarreiabend der Katholiken wurde zum gesellschaftlichen Event

Für einmal schlüpfte ein Grossteil der Katholiken in eine andere, ungewohnte Rolle: Am Pfarreiabend vom Samstag präsentierten sie sich als singende Sterne, Hühner, Nonnen oder Superstars, als Clowns oder als Schüler im Religionsunterricht.

Markus Bösch

Angefangen hatte das Fest am Samstagabend mit einem Gottesdienst: Unter Federführung von Pia Zweili wurde er von Sechstklässlern zum Thema «Brücken bauen» gestaltet. Im Bodan fand der Pfarreiabend als gesellschaftlicher Anlass dann seine Fortsetzung.

Humorvolle Stunden

Hier erlebten die überaus zahlreichen Pfarreimitglieder und Gäste drei Stunden lang beste Unterhaltung. Humor wurde gross geschrieben, und der Einbezug von Gross und Klein geriet aufs Beste. Mit dem roten Faden der verschiedenen Jubiläen innerhalb und ausserhalb der Pfarrei führten Monika Roth und Franco Villa durch das Programm: Jungwacht und Blauring boten einen gesanglichen Rückblick auf das Kantonallager, Clowns gratulierten im Namen der «Sunntigsfiir», und die «Piepsende Chilemüüs» überbrachten farbenfrohe Glückwünsche und präsentierten sich als Regenbogen, das Zeichen der Verbundenheit Gottes mit den Menschen auf Erden.

«Ich wollt, ich wär ein Huhn»

In ungewohnten Rollen zeigten sich weitere Gruppierungen, die sich in der Pfarrei engagieren: Die Katechetinnen, inklusive Pfarrer und Gemeindeleiterin, brachten mit ihren unzutreffenden Antworten und einem entsprechenden Outfit die Religionslehrerin in Rage. Auf die Frage, wieso sich das Christentum so schnell verbreitet hatte, wurde treuherzig erklärt: weil es sich eben um A-Postel und nicht B-Postel gehandelt habe. Die Kirchenvorsteherschaft ihrerseits hatte kurz vorher einige Unruhe in den Saal gebracht, weil der Kommunikationsverantwortliche ungewohnt vehement seine Ratsmitglieder auf die Bühne zitiert hatte. Als Jubilarin schliesslich bot der Kirchenchor - immerhin 150-jährig - gleich selbst zwei musikalische Nummern: Als Federvieh herausgeputzt ernteten sie mit dem Lied «Ich wollt, ich wär ein Huhn» viel Applaus.

«Lass dich verführen»

Nach den Gratulationen der KAB zog der Pfarreirat in Nonnenmontur auf die Bodan-Bühne und präsentierte den Titel-song aus dem Film «Sister Act» - vorgetragen ab Konserve, bewegungsmässig eindrücklich umgesetzt. Als weiterer Höhepunkt entpuppten sich dann Gemeindeleiterin, Pfarrer, Jugendseelsorgerin, diakonischer Mitarbeiter, Sekretär und Mesmerehepaar, kurz das Schlossberg-Team, mit ihrem Liebeslied «Träume süss und lass dich verführen». Damit gratulierte das Team einfach und vieldeutig dem Schweizer Fernsehen zu seinem 50-Jahr-Jubiläum.

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