Katholische Pfarrei Romanshorn
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Archiv des St.Galler Tagblatts vom Montag, 26. Januar 2004

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Solche Frauen brauchen wir

Frauengemeinschaft Romanshorn bietet Kinderhütedienst an

Trotz neuer Tischordnung, neuem Vorstandsmitglied und neuen Angeboten: Die Frauengemeinschaft Romanshorn möchte auch in Zukunft das Altbewährte weiterpflegen und das soziale Engagament beibehalten.

Pia zweili

Elfi Huggler, Präsidentin der Frauengemeinschaft Romanshorn, eröffnete die 85. Jahresversammlung mit einem Gedicht über Frauenqualitäten aus der Nachkriegszeit, das sich als interessanter Impuls zum aktuellen Thema der Frauengemeinschaften Schweiz «Werte.Wandel.Wir» entpuppte.

Ein ereignisreiches Jahr 2003

Das Frauenbild der Gesellschaft hat sich verändert, die Aufgaben sind geblieben. Die eigene Initiative und Wertschätzung sind damals wie heute ein Thema - diese Elemente wollen immer wieder neu entdeckt werden. Jede Zeit hat ihre Herausforderungen, und Frauen sind mit dem, was sie tun und denken, oft ein Spiegel davon. So spiegelte der Jahresbericht das Vereinsjahr 2003 und zeigte die Frauen etwa beim Basteln für den Basar, bei jahreszeitlichen Einsätzen für die Pfarrei, in selbst gestalteten Gottesdiensten oder auf Besuchstour. Elfi Huggler dankte allen, die der Frauengemeinschaft angehören, die mitmachen, mithelfen oder mitleiten. Hedy Joos präsentierte eine Rechnung, die mit einem kleinen Vorschlag abgeschlossen und von den 125 Anwesenden genehmigt wurde. Heidi Hagios berichtete über den Rotkreuzfahrdienst, verdankte zehn Jahre dauernde Einsätze und konnte neue Fahrerinnen und Fahrer vorstellen.

Vorstandswechsel steht an

Die Statuten regeln den Einsatz im Vorstand. So wurde Margrit Brütsch nach sechs Jahren engagierter und verlässlicher Mitarbeit im Team mit grossem Applaus verabschiedet. Für sie neu in den Vorstand gewählt wurde Monica Calonder. Elfi Huggler wies darauf hin, dass im nächsten Jahr ein grosser Vorstandswechsel anstehe und rief deshalb alle auf, sich ein Engagement zu überlegen und sich zu melden. Dass Humor, Spass und Fantasie auch dazugehören, bewiesen die Vorstandsfrauen mit einem musikalischen Quiz, das zum munteren Singen einlud.

Zweimal im Monat Kinderhort

Weiter wurden das neue Jahresprogramm vorgestellt und Neuerungen bekannt gegeben. Zum Beispiel werden immer am zweiten und vierten Dienstag des Monats nachmittags im Pfarreiheim von erfahrenen Frauen Kinder gehütet - der Startschuss fällt am 27. Januar. Zukunftsgerichtet setzt sich der schweizerische Dachverband, der katholische Frauenbund, ein. Präses Toni Bühlmann wies darauf hin, dass dieser mit rund 250 000 Frauen schweizweit der grösste konfessionelle Verein sei und sich für ethische und politische Frauen- und Familienanliegen engagiere. Mit dem Solidaritätsfonds und dem Elisabethenwerk werde sinnvolle Basishilfe geleistet, um Müttern und Kindern in sozial schwierigen Verhältnissen eine Zukunft zu geben.

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