Katholische Pfarrei Romanshorn
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Archiv des St.Galler Tagblatts vom Freitag, 27. Februar 2004

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Lebensgrundlagen für alle

Aktion Fastenopfer/Brot für Alle: Gemeinsam essen, feiern, zuhören, handeln

Beide Romanshorner Kirchgemeinden laden ein, sich mit der Thematik Sicherung der Lebensgrundlagen auseinander zu setzen. Bis Ostern sind mehrere Veranstaltungen geplant.

Markus Bösch

Franco Villa von katholischer und Ruedi Sonderegger von evangelischer Seite sind verantwortlich für die Umsetzung der nationalen Kampagne der Hilfswerke Fastenopfer/Brot für Alle in Romanshorn. Mit dem Thema «Wir glauben an sichere Lebensgrundlagen für alle» wird hingewiesen auf den Zusammenhang zwischen Menschenwürde und dem Zugang zu den Ressourcen der Erde.

Die Kirchbürgerinnen und Kirchbürger der beiden Landeskirchen erhalten in diesen Tagen eine Agenda sowie Informationen und Einladungen zu den verschiedenen Veranstaltungen. Am letzten Februarwochenende machen die traditionellen Suppentage und ein ökumenischer Familiengottesdienst den Anfang. In den Wochen bis zu den Osterfeiertagen wird an zwei Abenden ans diesjährige Thema herangeführt: Am 3. März spricht um 20 Uhr im Pfarreisaal die Umweltfachfrau Erica Willi-Castelberg zu «Es het gnueg für alli - wie lange noch?» Es werden Fakten geliefert und Anregungen vorgestellt, wie die Lebensgrundlagen für alle gesichert werden können. Eine Woche später ist mit Simon Gabathuler ein Filmemacher um 20 Uhr zu Gast im Kirchgemeindehaus. Er berichtet mit dem Film «Hoffnung auf Nähfäden» über die Aufbauarbeit des Rorschacher Ehepaares Schnippert auf Haiti. Drei Aktionen sollen mit einer gewissen Regelmässigkeit durch diese Zeit führen: Vom 1. bis 5. März wird jeweils um 6.30 Uhr zu 20-minütigen Andachten in die Alte Kirche eingeladen. An drei Montagnachmittagen, dem 8., 15. und 22. März, leitet Lisbeth Grüninger von 14 bis 15 Uhr meditative Kreistänze. Vom 19. bis 26. März findet im Pfarreiheim eine Fastenwoche statt. Die Evangelische Kirchgemeinde unterstützt neu ein Projekt in Peru: In Cusco befindet sich das Familienzentrum «Eirene», das seine Aktivitäten auf ein Armen-Viertel konzentriert. Die Katholiken unterstützen weiterhin das Projekt in Ägypten «Frauen und Mädchen erhalten eine Chance».

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