Katholische Pfarrei Romanshorn
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Archiv der Thurgauer Zeitung vom Dienstag 27. Januar 2004, Oberthurgau

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Die Musik berührt Seele und Herz

Erst- bis Viertklässler können künftig im Rahmen der Romanshorner Musikschule singen nach Herzenslust. Ute Rendar wird den Kinderchor leiten.

Markus Bösch

Romanshorn - Sie hat Klavier, Orgel und Chorleitung studiert und leitet Chöre mit Erwachsenen und auch solche mit Kindern. In Arbon führt sie momentan einen Kinder- und einen Jugendchor, in Amriswil ist es ein Kinderchor. Auch in Romanshorn ist sie daran, einen solchen Chor für Erst- bis Viertklässler ins Leben zu rufen. Im Rahmen und in den Räumen der Musikschule an der Hafenstrasse wird jeden Montag von 17 Uhr bis 17.45 Uhr gesungen, erstmals wieder am 9. Februar.

Mit Musik aufgewachsen

Sie sei sozusagen mit Musik aufgewachsen, erzählt die 44-jährige Musikerin aus Norddeutschland. Singen habe in ihrer Familie einen grossen Stellenwert innegehabt. Als Fünfjährige im Kinderchor, als 13-Jährige im Kirchenchor und fünf Jahre später Beginn des Musikstudiums sind wichtige Stationen ihres Lebens. Klavier, Orgel und Chorleitung in den Hauptfächern mit einem vielseitigen Spektrum habe sie studiert, dann habe sie als Organistin gearbeitet und Chöre geleitet. Auch heute noch.

«Musik ist charakterbildend, sie wirkt als Ventil und hilft der Balance des Menschen», ist sie überzeugt. «Musik und Singen bringen Freude und Ausgleich, berühren die Seele und das Herz, und sie sind viel verwurzelter im Menschen, als es der Gesellschaft bewusst ist. In Anbetracht der fortschreitenden Technisierung braucht es sie je länger, desto mehr.» Für die künftige Leiterin eines Romanshorner Kinderchores bildet Musik in einem umfassenden Sinn. In den montäglichen Chorstunden werden witzige, Geschichten erzählende Lieder im Mittelpunkt stehen, begleitet von Bewegungen und Rhythmen. Und selbstverständlich werde man auch auf «übergeordnete» Ziele hinarbeiten. Mit dem Chor werde sie sich auch präsentieren, nach aussen treten und auftreten, beispielsweise für Eltern, im Altersheim oder vor einer breiten Öffentlichkeit.

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