Katholische Pfarrei Romanshorn
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Archiv der Thurgauer Zeitung vom Mittwoch 25. Februar 2004, Oberthurgau

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Gemeinsam essen, feiern, zuhören und handeln

Beide Romanshorner Kirchgemeinden laden ein, sich mit der Sicherung der Lebensgrundlagen auseinander zu setzen.

Romanshorn - Franco Villa von katholischer und Ruedi Sonderegger von evangelischer Seite sind verantwortlich für die Umsetzung der nationalen Kampagne der Hilfswerke Fastenopfer/Brot für alle in Romanshorn. Mit dem Thema «Wir glauben an sichere Lebensgrundlagen für alle» wird hingewiesen auf den Zusammenhang zwischen Menschenwürde und dem Zugang zu den Ressourcen der Erde. Dazu brauche es entwicklungspolitische, spirituelle und biblische Impulse, die dann in Handlungsmöglichkeiten münden, sind beide überzeugt. Die Kirchbürgerinnen und -bürger erhalten in diesen Tagen eine Agenda sowie Einladungen zu den verschiedenen Veranstaltungen.

Genug für alle?

Am letzten Februarwochenende machen die traditionellen Suppentage und ein ökumenischer Familiengottesdienst den Anfang. In den Wochen bis zu den Osterfeiertagen wird an zwei Abenden ganz konkret ans diesjährige Thema herangeführt: Bereits am 3. März spricht um 20 Uhr im Pfarreisaal die Umweltfachfrau Erica Willi-Castelberg zu «Es het gnueg für alli - wie lange noch?» Es werden Fakten geliefert und konkrete Anregungen vorgestellt, wie die Lebensgrundlagen für alle gesichert werden können. Eine Woche später ist mit Simon Gabathuler ein Filmemacher um 20 Uhr zu Gast im Kirchgemeindehaus. Er berichtet mit dem Film «Hoffnung auf Nähfäden» über die Aufbauarbeit des Rorschacher Ehepaares Schnippert auf Haiti.

Drei Aktionen sollen mit einer gewissen Regelmässigkeit durch diese Zeit führen: Am 26. und 27. Februar und vom 1. bis 5. März wird jeweils um 6.30 Uhr zu 20-minütigen Andachten in die Alte Kirche eingeladen. An drei Montagnachmittagen, 8./15./22. März, leitet Lisbeth Grüninger von 14 bis 15 Uhr meditative Kreistänze. Vom 19. bis 26. März findet von 8.30 bis 10 Uhr im Pfarreiheim eine Fastenwoche statt. Die Evangelische Kirchgemeinde unterstützt neu ein Projekt in Peru: In Cusco befindet sich das Familienzentrum «Eirene», das seine Aktivitäten auf ein Armenviertel konzentriert. Daran angegliedert ist die Tagesschule «Mi Familia». Sie bietet Kindern verschiedener Gesellschaftsschichten ein Übungsfeld für gewaltfreie Konfliktlösung.

Die Katholiken unterstützen weiterhin das Projekt in Ägypten «Frauen und Mädchen erhalten eine Chance». In christlichen Schulen wird staatsbürgerliche und Friedenserziehung, wird Alphabetisierung gross geschrieben. Das gesammelte Geld hilft zu einer gerechten Lebenssicherung. (mbö.)

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